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Abzug von Krankheitskosten: Wer qualifiziert ist und was Sie erhalten

Erfahren Sie, wie Sie Ihr steuerbares Einkommen reduzieren können, indem Sie erhebliche selbst getragene medizinische Ausgaben von Ihrem Gesamteinkommen abziehen.

Dieses Schema ermöglicht es Ihnen, bestimmte Gesundheitskosten von Ihrem steuerbaren Einkommen abzuziehen, was dazu beitragen kann, den Gesamtbetrag der von Ihnen geschuldeten Steuern für das Jahr zu senken.

Für wen es ist

Dieser Abzug ist für Steuerpflichtige gedacht, die hohe selbst getragene medizinische Kosten hatten. Er ist speziell für Personen konzipiert, deren medizinische Ausgaben erheblich genug sind, um ihre gesamte finanzielle Situation zu beeinflussen. Wenn Ihre Gesundheitsausgaben einen grossen Teil Ihres Einkommens ausmachen, können Sie möglicherweise diesen Abzug nutzen, um Ihre Steuerlast zu reduzieren.

Was Sie erhalten

Sie können einen Abzug für medizinische Kosten geltend machen, die einen bestimmten Schwellenwert überschreiten. Dieser Schwellenwert ist auf 5 % Ihres Nettoeinkommens festgelegt. Das bedeutet, Sie ziehen nicht jeden einzelnen medizinischen Franken ab; stattdessen berechnen Sie Ihre gesamten medizinischen Ausgaben, und nur der Teil, der über dieser 5 %-Marke liegt, kann zur Reduzierung Ihres steuerbaren Einkommens verwendet werden. Dies kann zu einer niedrigeren Steuerveranlagung führen, wenn Sie Ihre jährliche Steuererklärung einreichen.

Was es Sie kostet

Die Beantragung dieses Abzugs erfordert keine direkte Zahlung oder Gebühr an den Staat. Sie erfordert jedoch einen erheblichen administrativen Aufwand und Organisation. Um diese Abzüge erfolgreich geltend zu machen, müssen Sie alle medizinischen Rechnungen und zugehörigen Belege aufbewahren. Sie müssen eine klare Aufzeichnung dieser Dokumente führen, damit Sie Ihre Gesamtausgaben nachweisen können, falls Ihre Steuererklärung überprüft wird.

Der Haken, den Sie kennen sollten

Das Wichtigste ist, dass Sie Ihre Ersparnisse nicht "doppelt nutzen" können. Dieses Schema berücksichtigt nur Kosten, die nicht bereits von Ihrer Versicherungsgesellschaft übernommen wurden. Wenn Ihre Versicherungsgesellschaft bereits für einen Eingriff oder ein Medikament bezahlt hat, können Sie denselben Betrag nicht als Abzug für medizinische Ausgaben geltend machen. Sie können nur den tatsächlichen selbst getragenen Anteil geltend machen, den Sie persönlich bezahlt haben.

So beantragen Sie

  1. Sammeln und organisieren Sie jede medizinische Rechnung und jeden Beleg, den Sie im Laufe des Jahres erhalten haben.
  2. Addieren Sie Ihre medizinischen Ausgaben und vergleichen Sie diese mit Ihrem Nettoeinkommen, um zu sehen, ob sie den 5 %-Schwellenwert überschreiten.
  3. Listen Sie die qualifizierenden Beträge klar auf, wenn Sie Ihre jährliche Steuererklärung ausfüllen.
  4. Bewahren Sie alle physischen oder digitalen Kopien Ihrer Rechnungen an einem sicheren Ort auf, falls die Steuerbehörden eine Überprüfung Ihrer Angaben verlangen.