Künstlersozialkasse (KSK): Wer sich qualifiziert und was man bekommt
Erfahren Sie, wie die KSK freiberuflichen Künstlern und Publizisten hilft, ihre Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung zu decken.
Die Künstlersozialkasse (KSK) ist ein Sozialversicherungssystem, das freiberufliche Kreativschaffende in Deutschland unterstützen soll. Sie funktioniert, indem sie Ihre Sozialversicherungskosten zwischen Ihnen und dem Fonds aufteilt.
Für wen es ist
Dieses System ist für freiberufliche Künstler und Publizisten gedacht, die ihren Lebensunterhalt durch kreative Arbeit verdienen. Es soll ein Sicherheitsnetz für diejenigen in den Künsten bieten, die keinen traditionellen Arbeitgeber haben.
Was Sie bekommen
Die KSK zahlt die Hälfte Ihrer Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Sie fungiert im Wesentlichen wie ein Arbeitgeber und deckt den Teil der Sozialversicherungskosten ab, den ein normaler Arbeitnehmer üblicherweise von einem Unternehmen erhalten würde.
Was es Sie kostet
Sie sind für die Zahlung der anderen Hälfte Ihrer Sozialversicherungsbeiträge verantwortlich. Die Höhe Ihrer Zahlung richtet sich nach Ihrem voraussichtlichen Jahreseinkommen.
Der Haken, den Sie kennen sollten
Um im System zu bleiben, müssen Sie nachweisen, dass Ihre Haupteinnahmequelle Ihre künstlerische Arbeit ist. Nebenjobs, die außerhalb Ihres kreativen Berufs liegen, können Ihren Status und Ihre Berechtigung erschweren.
So bewerben Sie sich
- Sammeln Sie Unterlagen, die Ihre professionelle künstlerische Tätigkeit belegen.
- Berechnen Sie Ihr voraussichtliches Jahreseinkommen aus Ihrer kreativen Arbeit.
- Reichen Sie Ihren Antrag über das offizielle Portal ein.
- Informieren Sie den Fonds regelmäßig über wesentliche Änderungen Ihres Einkommens.